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Premiere für „Junge Opern Rhein-Ruhr“

vom Mädchen das nicht schlafen wollte vom Mädchen das nicht schlafen wollte hans jörg michel

Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, Theater Dortmund und Theater Bonn zeigen neue Familienopern in Kooperation

 

In Nordrhein-Westfalen startet ein deutschlandweit einzigartiges Projekt. „Junge Opern Rhein-Ruhr“ heißt die Kooperation, die zwischen der Deutschen Oper am Rhein, dem Theater Dortmund und dem Theater Bonn geschlossen wurde, um den Bereich der Kinder- und Jugendopern gemeinsam deutlich zu stärken. Zwei Kompositionsaufträge hat die Opern-Kooperation bereits vergeben: Am 14. Februar 2014 kommt „Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ auf die Bühne des Theaters Duisburg, „Ronja Räubertochter“ nach Astrid Lindgren setzt im Februar 2015 die Reihe fort.

Das Angebot an Kinder- und Jugendopern, dem sich die Theater zunehmend und engagiert widmen, ist übersichtlich. In der Mehrzahl umfasst es Produktionen für Kammerbühnen und kleine Spielstätten. Die Kooperation „Junge Opern Rhein-Ruhr“ hat sich deshalb das ehrgeizige Ziel gesetzt, Kinderopern mit umfangreicher Besetzung für die großen Bühnen ihrer vier Spielstätten zu produzieren.

 

Positive Erfahrungen in dieser Sparte werden in Düsseldorf, Duisburg und Dortmund schon seit Jahren gesammelt. Die Produktionen „Robin Hood“, „Der gestiefelte Kater“, „Die Nachtigall“ und „Die Prinzessin auf der Erbse“ haben sich mit mehr als 30.000 Besuchern pro Jahr mit großem Erfolg in Duisburg und Düsseldorf etablieren können. Im Theater Dortmund fanden das Familienstück „Peter Pan“ und die von der Deutschen Oper am Rhein übernommene Inszenierung „Der gestiefelte Kater“ enorm großen Zuspruch. Am Theater Bonn erleben Jung und Alt die Familienoper „Pinocchios Abenteuer“ sowie Kinder- und Familienkonzerte mit dem Beethovenorchester.

Mit ihrem Zusammenschluss erzielen die Kooperationspartner nun einen doppelten positiven Effekt: sie können durch die Aufteilung der Kosten effizienter wirtschaften, während sich gleichzeitig durch die Präsenz in vier Spielstätten die Zielgruppe erheblich vergrößert.

 

Den Auftakt für „Junge Opern Rhein-Ruhr“ macht am 14. Februar 2014, um 11.00 Uhr die Uraufführung der Familienoper „Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“. Marius Felix Lange, zuletzt mit „Das Gespenst von Canterville“ an der Oper Zürich gefeiert, hat das Stück komponiert. Das Libretto stammt vom Düsseldorfer Kinderbuchautor und Illustrator Martin Baltscheit, dem es gelingt, mit großem Gespür und Wortwitz auch ernste Themen zu erschließen. Für die Regie konnte Johannes Schmid gewonnen werden. Sein Film „Wintertochter“ wurde beim Deutschen Filmpreis 2012 mit der Goldenen Lola für den besten Kinderfilm ausgezeichnet und in der vergangenen Woche für den Grimme-Preis 2014 nominiert. Bühne und Kostüme gestaltet Tatjana Ivschina, die bereits mit mehreren Produktionen an der Deutschen Oper am Rhein ihr Können und ihren Phantasiereichtum unter Beweis stellen konnte. Die Choreographie für die Familienoper übernimmt Anna Holter. Nach der Düsseldorfer Premiere am 25. Juni 2014 wird die Produktion ab Mai 2015 im Theater Dortmund zu erleben sein, ins Theater Bonn kommt sie in der Spielzeit 2015/16.

 

Eine große Besonderheit im Spielplan 2014/15 ist die Uraufführung der Kinderoper „Ronja Räubertochter“ nach Astrid Lindgren. Verlag und Erben von Astrid Lindgren konnten erstmals von einem Opernprojekt überzeugt werden und haben bereits die Genehmigung zur Vertonung durch den Komponisten Jörn Arnecke erteilt und das Libretto von Holger Potocki lizenziert. Auch diese Uraufführung wird an allen drei Instituten in vier Städten gespielt.

 

„Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ und „Ronja Räubertochter“ werden wie die vergangenen Kinderopern-Produktionen in allen Häusern von einem breiten theaterpädagogischen Programm begleitet. Dazu gehören Patenklassen, die unter Anleitung der Theaterpädagoginnen die Produktion in ihrer Entstehung begleiten und Workshops in Schulen, in denen die Schülerinnen und Schüler mit den Geschichten und der Musik vertraut gemacht werden. In den letzten vier Jahren wurden in der Deutschen Oper am Rhein insgesamt 758 Workshops dieser Art durchgeführt. Das theaterpädagogische Rahmenprogramm in den vier Städten trägt erheblich dazu bei, Kinderoper populärer zu machen und ein neues Publikum zu begeistern.

 Quelle: Deutsche Oper am Rhein

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